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"Man kann nicht allen gefallen."

In den sanften Schatten Kyotos, wo die Tempel sich in den Farben des Herbstes verlieren, beginnt eine Geschichte von zwei Seelen, die aus verschiedenen Welten stammen und dennoch von einem gemeinsamen Verlangen nach Verständnis und Zugehörigkeit geleitet werden. Diese Erzählung ist nicht nur eine sanfte Annäherung an die Liebe zwischen Zahra aus dem Iran und Emiko aus Japan, sondern auch ein kraftvoller Dialog zwischen Kulturen, der sich vor dem Hintergrund ihrer tiefgreifenden persönlichen Kämpfe entfaltet.

Diese Geschichte dient als Hommage an die unerschütterliche Stärke lesbischer Frauen, die in Ländern wie dem Iran und Japan gegen Unterdrückung und Diskriminierung ankämpfen. Im Iran, wo Homosexualität nicht nur gesellschaftlich geächtet, sondern auch gesetzlich verboten ist, riskieren lesbische Frauen ihr Leben und ihre Freiheit. Die rechtlichen Rahmenbedingungen, gepaart mit strengen sozialen Normen, erzeugen eine Atmosphäre der Angst und des Zwangs, in der sich Liebe nicht frei entfalten kann. Zahra, die sich nach Ausdruck und Akzeptanz sehnt, steht symbolisch für all jene, die sich in ähnlichen Situationen befinden – gezwungen, ihre Identität zu verbergen und oft vor der Wahl zwischen Selbstverleugnung und Exil.

In Japan, obwohl weniger repressiv im Vergleich zum Iran, kämpfen lesbische Frauen wie Emiko ebenfalls mit bedeutenden Herausforderungen. Die japanische Gesellschaft, oft zurückhaltend gegenüber direkter Konfrontation, bietet nur begrenzte Unterstützung für die LGBTQ+-Gemeinschaft. Gesetzliche Anerkennung wie Ehegleichheit fehlt weitgehend, und kulturelle Akzeptanz ist fragmentiert, was die soziale Isolation und Unsichtbarkeit dieser Gemeinschaft perpetuiert. Emiko repräsentiert die stille Resilienz vieler, die ihre Beziehungen im Verborgenen leben müssen, um sozialen und familiären Erwartungen gerecht zu werden.

Dieser Roman ist daher mehr als eine Liebesgeschichte. Er ist ein Aufruf zum Dialog über die universellen Rechte auf Liebe und Identität. Durch Zahra und Emiko’s Beziehung wird ein Licht auf die Ungerechtigkeiten geworfen, die lesbische Frauen in verschiedenen Teilen der Welt erdulden müssen. Ihre Geschichte fordert uns heraus, über kulturelle Grenzen und gesetzliche Einschränkungen hinauszudenken und zu erkennen, dass die Liebe in all ihren Formen ein fundamentales, unveräußerliches Menschenrecht ist.

Durch die Erzählung dieser beiden mutigen Frauen wird der Roman zu einem Sprachrohr für all jene, die sich nicht frei äußern können. Möge er als Brücke dienen, die nicht nur zwei Kulturen verbindet, sondern auch eine tiefere Empathie und ein besseres Verständnis für die Kämpfe der LGBTQ+-Gemeinschaft weltweit fördert. Mit jeder Seite ehren wir den Mut derer, die trotz drohender Gefahren und tief verwurzelter Vorurteile ihre Wahrheit leben.


 Buchveröffentlichung: "Zwischen Schleier und Kirschblüten - Verbotene Liebe"

Taucht ein in die bewegende Geschichte von Zahra und Emiko – zwei Frauen aus unterschiedlichen Welten, die trotz aller Widrigkeiten zueinander finden.

Erscheinungsdatum: 29. Juni

Zum Grazer CSD


In einer Welt, die ihre Liebe verurteilt, kämpfen Zahra aus dem Iran und Emiko aus Japan für ihre Freiheit und Identität. Ihre Reise durch die herbstlichen Tempel Kyotos ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern ein kraftvoller Dialog über universelle Rechte.

Dieses Buch ist ein modernes Märchen für Erwachsene, das zeigt, dass Liebe keine Grenzen kennt.

"Zwischen Schleier und Kirschblüten - Verbotene Liebe" ist ein einzigartiges Experiment, das die Elemente eines Bildbands mit einem Roman kombiniert. Erlebt die Geschichte visuell und literarisch auf eine völlig neue Weise.

Seid dabei und unterstützt die Botschaft von Mut und Hoffnung.


 Erhältlich ab 29. Juni – Verpasst nicht die Premiere zum Grazer CSD!

 ISBN: 978-3-200-09789-6


"Man kann nicht allen gefallen."

"خودت را فدای دیگران نکن"

(Khodet râ fadâ-ye digarân nakon)

"我慢は一生の宝"

(Gaman wa isshou no takara)





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