


ÜBER DIE AUTORIN ✍️ Literarischer Amoklauf und blauer Bunker: Was wir von der „Patriarchat-Nervensäge“ Geraldine Mara lernen können 🏗️ In einer Welt, die vor lauter Instagram-Filtern und optimierten Lebensläufen kaum noch Luft bekommt, wirkt Geraldine Mara wie ein ungefilterter Sauerstoffschock. Während der Rest der Gesellschaft krampfhaft versucht, aus jeder Lebens-Zitrone eine handgerührte Bio-Limonade zu pressen, hat Mara ein weitaus effizienteres Rezept: Sie verlangt den Kassenbon und tauscht die sauren Früchte gegen Tequila ein 🥃. Die 50-jährige Autorin ist das personifizierte Gegengift zum Perfektionswahn – eine professionelle Zerstörerin männlicher Privilegien, die uns zeigt, dass Umwege die einzig ehrlichen Landkarten sind. 🗺️ Die „literarische Irrenanstalt“: Warum radikale Grenzen kreativ befreien 🏚️ Kreativität braucht keinen ergonomischen Bürostuhl, sie braucht einen Schutzraum. Mara hat sich diesen Raum buchstäblich gezimmert. Während ihre Ehefrau die „große“, normale Wohnung bewohnt, residiert Mara in ihrem Garten in einer knallblauen Gartenlaube – ein architektonischer Mittelfinger gegen bürgerliche Konventionen, den sie liebevoll ihre „literarische Irrenanstalt“ nennt 💙. Es ist ein Ort, an dem der Abwasch Hausverbot hat und die Außenwelt durch eine Phalanx von Warnschildern auf Distanz gehalten wird. Diese Schilder sind kein dekorativer Kitsch, sondern die notwendige Grenzsicherung einer Frau, deren Tastatur regelmäßig Rauch spuckt:💨 Achtung Hochspannung ⚡ Zutritt verboten 🚫 Betreten auf eigene Gefahr ⚠️ Ungebetene Besucher werden zu Charakteren in meinem nächsten Mordmysterium 🔪. Dieser Rückzug in den Bunker ist kein Eskapismus, sondern eine Überlebensstrategie. Er markiert die Grenze zwischen dem Alltag und dem „literarischen Amoklauf“, für den Mara bekannt ist. „Schreiben ist billiger als Therapie und gesellschaftlich akzeptabler als öffentliche Wutanfälle.“ 🛋️ Lektor Fritz und der Tritt gegen das Schienbein 🕷️ Wer im blauen Bunker arbeitet, ist nie ganz allein. Über Maras Laptop wacht „Lektor Fritz“, eine langbeinige Spinne, mit der die Autorin über Satzzeichen debattiert. Dieser Humor ist Maras schärfste Waffe. Ihre Philosophie ist so einfach wie schmerzhaft: Ein guter Text muss wie ein unerwarteter Tritt gegen das Schienbein sein – überraschend, unmöglich zu ignorieren und verdammt treffsicher 🦶. Dabei beherrscht sie die Kunst der Selbstironie meisterhaft. Bevor sie das System attackiert, demontiert sie sich erst einmal selbst als „Experten-Prokrastinatorin“. Dieses kalkulierte Lachen über die eigene Unzulänglichkeit ist kein Zeichen von Schwäche, sondern die Voraussetzung für ihre soziale Kritik. Wer sich selbst nicht schont, darf auch beim Patriarchat ordentlich zutreten. Ihr Ziel ist der „literarische Terrorismus mit Glitzer“: Satire, die selten beißt, aber genau dort wehtut, wo der Leistungswahn am lautesten schreit ✨. Vom Kinderdrachen zum queeren Widerstand: Die Kraft der Vielseitigkeit 🐉 Maras Werk ist ein beeindruckender Spagat zwischen Empathie und Attacke. Auf der einen Seite steht ihr „literarisches Legacy“: der kleine Drache Winu. Entstanden aus ihrer Arbeit als Cranio-Sacral-Therapeutin und Familienmentorin, in der sie auf über 23 Jahre Erfahrung zurückblickt, ist Winu seit zwei Jahrzehnten ein Anker für Kinder in Not. Die Buchreihe deckt Themen ab, an denen sich manch Erwachsener die Zähne ausbeißen würde: Selbstvertrauen: Die Entdeckung der eigenen inneren Stärken 💪. Resilienz: Konstruktiver Umgang mit Ängsten und Unsicherheiten 🛡️. Zugehörigkeit: Echte Freundschaft und der Wert von Zusammenhalt 🤝. Authentizität: Das Finden und Fördern individueller Talente 🌟. Doch wer Mara nur in der Kinder-Therapie-Schublade vermutet, wird von ihren „FemmeTales“ überrollt. Hier schreibt sie queere Literatur mit lesbischen Heldinnen, die gegen Homophobie und verkrustete Strukturen gleichermaßen kämpfen 🏳️🌈. Pünktlich zu ihrem 50. Geburtstag hat sie dieses lebenslange Sammeln von Traumata und Triumphen in eine zweibändige „Nicht-Autobiografie“ gegossen. Es ist die Geschichte einer völlig fiktiven Frau, die rein zufällig alle Narben und den sarkastischen Blick der Autorin teilt. Traumgeborene Wahrheiten: Die Muse als unerbittlicher Boss 🌙 Der kreative Prozess von Geraldine Mara folgt keinem Business-Plan, sondern nächtlichen Diktaten. Ihre Geschichten erscheinen ihr in „kristallklaren Träumen“, so lebendig wie fertige Kinofilme mit Dialogen und Emotionen 🎬. Diese Visionen sind für sie die hartnäckigsten Bosse, die man sich vorstellen kann; sie lassen Mara erst wieder schlafen, wenn die Bilder auf dem Papier fixiert sind. Dieser unbewusste Zugang erklärt die emotionale Wucht ihrer Texte. Mara vertraut darauf, dass die Wahrheit jenseits des rationalen Denkens liegt. „Manchmal frage ich mich, ob ich träume, um zu schreiben, oder schreibe, um von den Träumen befreit zu werden.“ 💭 Minimalismus mit Schieflage: Wertvoll statt Perfekt 📦 Maras Lebensstil ist eine Absage an den Konsumterror. Sie praktiziert einen „Minimalismus mit Schieflage“: Ihr Besitz passt theoretisch in drei Kisten, praktisch herrscht im Gartenhaus das charmante Chaos. Hinter dieser Leichtigkeit steht die Biografie einer Frau, die durch mehr Berufe gestolpert ist als andere durch Netflix-Serien – von der Zahnarztassistentin und Notfallsanitäterin bis zur Masseurin und Astrologin 🚑✨. Diese Brüche im Lebenslauf sind es, die ihre Stimme so authentisch machen. Ihr größter Luxus ist kein Statussymbol, sondern ein frisch gezapftes Bier (am liebsten aus einer eigenen Zapfsäule, sollte das Universum endlich liefern) 🍺 und die Erkenntnis, dass das Leben krümelig und unfiltriert am besten schmeckt. Ihr zentrales Mantra ist dabei eine radikale Befreiung für uns alle: „Du musst nicht perfekt sein, um wertvoll zu sein.“ ❤️ Fazit: Ein Prosit auf die Unbequemen 🥂 Geraldine Mara zeigt uns, dass ein erfülltes Leben nicht aus einer geraden Linie besteht, sondern aus dem Mut, laut zu werden, wenn es nötig ist. Sie lehrt uns, dass man 50 Jahre alt werden kann, ohne den Biss zu verlieren, und dass eine „blaue Irrenanstalt“ im Garten manchmal der einzig vernünftige Ort in einer verrückt gewordenen Welt ist. Vielleicht täte uns allen ein bisschen mehr „literarischer Terrorismus“ im Alltag gut – öfter mal die Erwartungen anderer enttäuschen, um die eigene Integrität zu retten. Die Frage an Sie: Wenn das Leben Ihnen das nächste Mal Zitronen serviert – haben Sie den Mut, nach dem Kassenbon zu fragen und stattdessen das zu wählen, was Sie wirklich berauscht? 🍋💸🍹

